[Monatsrückblick] Das war der Dezember

[Monatsrückblick] Das war der Dezember

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs ein frohes Neues Jahr mit viel Glück und Erfolg in allem, was ihr anpackt.

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Weihnachten

Juhu, Weihnachten.
Sonderlich viel gibt es da nicht zu berichten, auf einen genialen, bilderreichen Weihnachts-Haul müsst ihr daher verzichten.
Wir haben das erste Mal Heiligabend zusammen gefeiert. Es gab zwei liebevoll auf Post-Its geschriebene Gutscheine von der besseren Hälfte (Aufbewahrungsboxen für die Küche und einen USB-Tassenwärmer). Am nächsten Tag ging es zu meinen Eltern und meiner Schwester, die aus Hamburg zu Besuch war. Dort gab es die Weihnachtspute mit Spätzle sowie Geld-/Gutscheingeschenke und das Buch „Die wirkliche Mittelerde: Tolkiens Mythologie und ihre Wurzeln im Mittelalter“ von Arnulf Krause.

Aus der Küche

Was gibt es bei euch am Heiligabend?
Wir haben ja das erste Mal zusammen gefeiert, was für mich bedeutete, dass ich mich um das Essen kümmern musste. Die obligatorischen Würstchen mit Kartoffelsalat gab es daheim nie (oder selten?), an dem Tag wurde immer etwas von einer Gaststätte im Ort geholt, sodass jeder Wünsche äußern konnte. Das waren Schnitzel, Karpfen, Zanderfilet, bunt gemischt eben.
Für unser erstes gemeinsames Weihnachten wollte ich dann mit Raclette starten – allerdings haben wir kein Racletteset (wäre noch das geringste Problem gewesen, vermutlich hätte ich mir das von meiner Mutter ausleihen können), aber dank dem Umbau war meine Lust, irgendwas großartig zu machen, eher klein. Weihnachtsfeeling war ja auch nicht da, weshalb es eben das Wildschwein aus der Tiefkühltruhe zusammen mit Kloß und Rotkohl gab.

Medien

Film

  • Tintenherz – Den Film kannte ich schon, aber irgendwie hatte ich ihn ganz anders in Erinnerung. Nachdem ich die Trilogie gegooglet habe, wusste ich auch, wieso … habe Film und eines der Bücher verwechselt, ups.
  • Bright – eine Netflix-Eigenproduktion. Hätte man mehr daraus machen können, die Idee klang nett.
    Habe ich schon mal gesagt, dass ich Elfen nicht mag?
    Und Will Smith fällt langsam in die gleiche Kategorie wie Johnny Depp für mich: Garant für Filme, die ich nicht überragend fand.

Musik

  • The Wallflowers „Red Letter Days“ – Gleich mal vom Weihnachtsgeld gekauft. Zu schade, dass es Breach (noch) nicht mit „inkl. AutoRip“ gibt. Fazit: Ich höre immer noch die Wallflowers in der Endlosschleife.

Schreiben

Wie im [Picture my Day-Day] #PmDD25 am 5. Dezember 2017-Beitrag gepostet, habe ich eine Kurzgeschichte zu einer Anthologien-Ausschreibung eingeschickt. Dreizehn Tage später habe ich tatsächlich eine weitere Kurzgeschichte eingeschickt, da mir endlich eine Lösung für das Perspektiven-Problem gekommen ist, das ich dabei gesehen habe. Es war wieder ein seltsames Gefühl, die E-Mail zu verschicken.
Große Chancen rechne ich mir nicht aus.
Die Schlussbemerkungen der Beta- und Testleser waren großenteils zwar positiv, aber die Konkurrenz dürfte stark sein. Kniffe, wie man eine Kurzgeschichte fesselnd schreibt, sind mir fremd; ich habe auch keine große Zeit damit verbracht, mich in das Thema einzulesen, auch wenn man natürlich versucht, das, was man aus dem Deutsch-Unterricht behalten hat, anzuwenden. Erfolgreich? Die Zeit wird es zeigen.

Ansonsten ist die Version 9 von Papyrus Autor (Homepage) herausgekommen und als großer Fan habe ich mir das Update gleich gegönnt. Es gibt nun einen Organizer, mit dem man seine Geschichte in einer übersichtlichen Form bis auf die Szenen herunterbrechen kann und dabei Statistik sowie Figuren, Dinge und Zeiten im Auge hat. Es ist ein geniales Feature und was soll ich sagen?
Neunzehn Seiten Plotplan in Spiegelstrichform (gut, manchmal hat sich ein Pfeil dazwischen gemogelt) sind nun bis auf einzelne Szenen heruntergebrochen. 47 – in Worten: Siebenundvierzig – Kapitel sind aus diesen neunzehn Seiten entstanden. Der Anfang, um dieses Projekt schreiberisch in Angriff zu nehmen, war gemacht und ich schaffte es sogar, im alten Jahr das erste Kapitel zu schreiben.

Sonstiges

Wie meine fleißigen Instagram-Follower bemerkt haben, habe ich in diesem Monat eine Monstera obliqua in einen schönen Topf gepflanzt. Neben dieser pflanzenpflegetechnischen eher fragwürdigen Entscheidung (Umtopfen im Winter), habe ich aber auch eine Efeutute etwas beschneiden wollen, da sie am Fensterbrett zu sehr wucherte und eines meiner Tausendfüsser-Terrarien konnte ein wenig Begrünung verkraften. Tja – ich habe mir schön mit dem Messer einen 2cm langen Schnitt verpasst. Da ich kein Blut sehen kann, war der Rest des Tages dann gelaufen; ich konnte nicht einmal mehr das Abendessen genießen, weil der Appetit fort war. Dass wir keine vernünftigen Pflaster haben, kam noch dazu, aber auf diesen Notruf hat die Schwiegermutter in Spe dankbarerweise reagiert.

Etwas, was ich mir im Verlauf dieses Monats bei verschiedenen Anlässen immer wieder gedacht habe, ist, wie der User auf manchen Plattformen eigentlich bevormundet wird und ob das, gelinde gesagt, ein Nebeneffekt der Verblödung ist. Ich bin zwar auch kein Einstein, aber manches ist so selbsterklärend oder zeugt von Eigenverantwortlichkeit, dass man es nicht sagen muss oder gar reglementieren. Oh unbekannte Userin, wenn du keine Links im Chat magst und das früher viel besser war, als ein Admin die genehmigen musste – dann klicke sie einfach nicht an!

 

Linktipps

  • Klischees in Liebesromanen von Frau Schreibseele – Ich lese so etwas ja nicht, aber natürlich kenne ich es aus allerlei Kolumnen auf bekannten Story-Webseiten und vom Hörensagen. Aber so treffend beschrieben, dass ich diesen Artikel jeden nur empfehlen kann, der selbst einmal mit den Gedanken spielt, so etwas zu schreiben.

Fragen an euch

Wie war euer Weihnachten? Weiß? Geschenkereich?
Wie war euer Rutsch ins Neue Jahr?

 

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5 Kommentare

  1. Wie mein Weihnachten war, weißt du ja. Den Rutsch verbrachte ich auf Sylt, ruhig und früh im Bett.

    Bei Bright gebe ich dir recht – aber ich finde, man hätte mehr daraus machen können.

    Hast du gar nicht „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ geschaut?

    1. Author

      Ja, um Bright ist es ein wenig schade. Nach ein paar Tagen Sackenlassen ist jetzt auch das Fazit, dass es schade ist, dass mit den Klischees so gespielt wurde, gekommen … aber egal.

      Reguläres Weihnachtsfernsehen habe ich gar nicht gemacht – wir haben doch nur noch Netflix/Prime. Die Haselnüsse hatte ich vor Wochen schon gesehen, denke, dass das auf Netflix war … und das Einhorn ist leider nicht drin. Da komme ich um die DVD wohl nicht rum … Weihnachtsgeld investieren!

  2. Frohes neues Jahr erstmal!

    Papyrus habe ich bisher immer ignoriert, weil das bis vor kurzem nicht im Budget lag. Aber vielleicht gucke ich mir das mal an, ich mag Scrivener nämlich nicht wirklich, hab aber auch gerne alle Notizen an einem Platz und das kann kein reguläres Schreibprogramm leisten.

    1. Author

      Scrivener habe ich mir ja von meinem NaNoWriMo-Gutschein geholt.
      Der erste Blick hinein war wieder „Nein, nichts für mich“, aber irgendwann möchte ich schon einmal versuchen, damit etwas – vielleicht etwas Kleineres? – zu verfassen.
      Aber gegen Papyrus kann es eigentlich nur abstinken (ja, ich bin ein Fangirl 😉 ) und alle Notizen in digitaler Form kann man da nun durchaus auch in ordentlich sehen. Bis zu Version 9 war es ja immer etwas unübersichtlich mit dem Navigator … die Investition lohnt sich auf jeden Fall.

  3. Wie hat Dir das Tolkien-Buch gefallen? Sowas find ich ja sehr spannend, aber irgendwie wiederstrebt es mir, ein Buch über Bücher zu lesen :p

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