Erste Gedanken zum Nanowrimo 2017

Erste Gedanken zum Nanowrimo 2017

Der November naht und ungeachtet dessen, dass ich im November immer zum Rundumerneuern des Blogs neige, kommt auch das Thema Nanowrimo immer wieder zur Sprache auf Twitter, Instagram, auf Blogs oder letztens sogar im Chat (ja, total retro, aber immer noch tausendmal lieber als Fratzenbuch!). Vor allem die Begegnung im Chat hat das Thema wieder ein bisschen auf meinen Schirm gebracht und ich habe dem Nanowrimo wieder Gedanken geschenkt.

Von dem Konzept halte ich mittlerweile nicht mehr viel – ich bin seit Jahren angemeldet, habe es immer wieder versucht, aber bisher nur einmal geschafft. Dieses „Schaffen“ war allerdings kein Schaffen, auf das ich stolz bin. Ich hatte mir damals vor dem Nanowrimo einen Plotplan gemacht, was ich schreiben will, aber noch während des Schreibens fielen mir mehr und mehr Ungereimtheiten auf, die meine Lust an dem Projekt minderten. Aber die Wortzahl stieg und am Ende wollte ich es nur noch schaffen, weil quasi auf der Zielgerade versagen?

Das konnte ich nicht zulassen.

… und so kam es, dass in meiner Fantasy-Geschichte mit Elfen (herrliche Klischeeelfen übrigens) plötzlich zwei Geocacher aufgetaucht sind, die für allerlei Irritationen gesorgt haben. Die Geschichte, die es eigentlich hätte werden sollen, ist mittlerweile tausendfach überarbeitet und mein ‚Schatz‘ – was wohl auch der Grund ist, wieso ich sie nicht schreibe oder, wenn es mich doch überkommt, schreiben darf (Bekannte A. will es mir immer wieder verbieten, da sie auf schwarze Plüschkugeln steht – und das klingt jetzt seltsamer und anrüchiger als es eigentlich ist, aber das interessiert sowieso keinen). Aber gut, zurück zum Chat.

Ich war also im Chat und das Thema kam auf Geschichten, Schreiben und wieder einmal habe ich festgestellt, dass ich, als die Kreativität verteilt wurde, wohl krank war, da ich eine äußerst geniale Leseprobe bekam. Wir tauschten Kontaktdaten von Nanowrimo aus, nachdem ich mein Passwort endlich wieder hatte … und tja, Nanowrimo?


Kennt ihr Nanowrimo?

Macht ihr Nanowrimo mit?
Falls ihr schreibt: Qualität oder Quantität, was ist eure Devise?

 

P.S.: Der Credit für das Beitragsbild geht an meine Bekannte A.; es handelt sich um einen Kommentar zur was-weiß-ich-wie-vielten-Variante meiner Elfengeschichte-mittlerweile-ohne-Elfen.

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5 Kommentare

  1. Ich kann dir versichern: Deine kleine Schwester hat auch keine Kreativität abbekommen.

    Eine Geschichte schreiben?
    Viel zu anstrengend.
    (Die Antwort ist also: nein)


  2. Ich hab dieses Jahr erstmalig von NaNoWriMo gehört und eine Woche vor Beginn spontan beschlossen, dabei zu sein, obwohl ich erst seit drei Wochen wieder aktiv schreibe. Aber ich mag eben Herausforderungen und mir ist dann kurz später auch eine Idee gekommen.
    Bisher habe ich aber nur die ersten zwei Kapitel ausgearbeitet, den Rest muss ich noch… Ein bisschen Angst habe ich ja doch.

    Aber mir geht es doch mehr um die Wörter – überarbeiten kann ich später 😉

    Liebe Grüße

    1. Author

      Viel Erfolg bei der Herausforderung 😀
      Ich mache ja mit meinem aktuellen Projekt mit, aber da streiken die Charaktere momentan wegen meiner schlechten Planung 😉 … aber mal sehen, was daraus wird.

      Wie ist der Nickname?

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