[Blogparade] Du und dein Blog

[Blogparade] Du und dein Blog

Über christel-cowzy.de habe ich diese Blogparade, die von Steffi ins Leben gerufen worden ist, entdeckt und auch wenn dieser Blog noch jungfräulich ist, möchte ich mich den acht Fragen stellen, da ich doch schon – von der Öffentlichkeit des www quasi unentdeckt, wenn man nach der Statistik geht –  länger blogge.

1. Wer bist du? Stell dich vor!
Katharina, auf dem Papier über 30 Jahre alt und macht beruflich irgendwas mit Computern.

2. Seit wann bloggst du? Und wie bist du zum Bloggen gekommen?
Ich weiß nicht mehr, seit wann ich blogge und wie ich zum Bloggen gekommen bin, aber es scheint wohl schon länger zu sein, wenn ich nach der Antwort meiner Schwester gehe. Ich habe auch leider keine History meiner Blogs, da ich ja immer zum Rundumerneuern neige. Ich könnte mir vorstellen, dass ich es einfach angefangen habe, weil es jeder getan hat – ich weiß nur, dass ich es nie gemacht habe, um das Leben von irgendwem verbessern zu wollen oder tolle Do-It-Yourselfs zu posten.

3. Weiß dein Umfeld davon, dass du bloggst? Wenn ja, was sagen sie dazu? Wenn nein, warum nicht?
Manche wissen es, verfolgt wird es nur von einigen wenigen aus der Familie und Arbeitskollegen.

4. Nutzt du Social Media? Und wie kann man dir folgen?
Man findet mich hauptsächlich bei Instagram – ich mag es, sinnlose Bilder ohne viel Text zu posten.

@dotpencil

Mein persönlicher Instagram-Account, auf dem ich hauptsächlich Bilder von Blumenblüten (wie kreativ!) und ein wenig von meinem Leben zeige.

@achatschnecken.info

Ein Account für meine Krabbeltiere – da diese Tiere nichts für Jedermann sind, habe ich sie irgendwann ausgegliedert.

Einige Zeit habe ich auch Twitter intensiv genutzt, aber irgendwann ging der Reiz verloren. Andere Netzwerke wie Facebook, Pinterest oder Google+ nutze ich nicht.

5. Gibt es etwas, was dich an der Bloggerwelt stört? Und was würdest du dir wünschen? (Trau dich und sei ehrlich)
An der Bloggerwelt stört mich, was mich bei vielen Communities stört, nämlich dieses Eingeschworen-Sein und Grüppchenbildung. Wenn du da als Neuling dazustoßen willst, wirst du erst einmal überlesen. Wenn du auf die verrückte Idee kommst, und darauf aufmerksam machst, bist du entweder gleich unten durch oder bekommst die Erklärung, dass dir das nur so vorkommt. Womöglich bekommt man dann noch den guten Rat, sich einfach einzubringen … ja, wie denn?

Hier würde ich mir einfach wünschen, dass man sich von der Bequemlichkeit der eigenen, kleinen und heilen Blogwelt lossagt und auf eine Reise quer durch die Welt der Blogs geht statt zum 100. Mal die Lieblingsblog abklappert. Aber ich muss zugeben, dass es schwer fällt – mich findet man auch fast nur bei den üblichen Verdächtigen, neben der Hauptbeschäftigung, der ich am PC nachgehe, bleibt wenig Zeit zum Quersurfen.

Aber da bin ich schon bei meinem nächsten Punkt, der mich an der Bloggerwelt immens stört, ich empfinde das fast noch schlimmer als irgendwelche Blogger-Cliquen. Wenn ich einen Kommentar hinterlasse, freue ich mich als Leser, dass er vom Blogbesitzer wahrgenommen und ebenfalls kommentiert (und sei es nur ein „Danke für deinen Kommentar!“) wird. Am  meisten stößt mir dann auf, wenn es alle Jubeljahre dann mal so nebenbei die Bemerkung in einem weiteren Blogpost gibt alá „Ich freue mich immer über Kommentare, aber mir fehlt einfach die Zeit, alle zu beantworten.“ – alles klar.
Kommt besonders gut bei Blogs, die vielleicht 2, 3 Kommentare unter einem Beitrag haben 🙂

6. Und was magst du an der Bloggerwelt?
Ich mag, dass man zu nahezu jeden Thema etwas findet. Es gibt klasse Pflanzenblogs, tolle Zeichenblogs und interessante Blogs mit Rezeptesammlungen, aber man findet auch viele Blogs, die ein weites Themenspektrum haben, mit dem man sich klasse die Zeit vertreiben kann (wenn man eigentlich was Besseres zu tun hat).

7. Liest du auch außerhalb deines eigenen „Blogbereiches“ oder liest du als z. B. Buchblogger nur Buchblogs?
Da ich keinen Blogbereich habe, ist diese Frage ein wenig hinfällig. Ich lese am liebsten querbeet und vor allem in Phasen. Es gibt Phasen, in denen lese ich nur bei Backblogs, dann gibt es Phasen, in denen ich nur Zeichenblogs anschaue. Solche Blogs landen meist in meinen Favoriten und werden von Zeit zu Zeit aufgesucht. Aber es gibt ein paar Blogs, die ich regelmäßig anschaue und deren Adressen ich sogar auswendig kann, aber die liste ich ja im folgenden Punkt auf.

8. Vernetzen ist wichtig. Hast du Lieblingsblogs? Zeig mal!

  • christel-cowzy.de – Ein Blog ohne bestimmtes Thema, der bei jedem Besuch eigentlich anders aussieht und mein Ausgangspunkt in die Bloggerwelt ist.
  • flying-thoughts.de – Verenas Blog, eigentlich querbeet, aber mittlerweile viele Chicklit-Rezensionen. Aber bei jedem Besuch die Frage, ob der Blogroman mal weitergeht
  • Vegetation daheim – Bens Blog zu Pflanzen und Gartengestaltung; von mir auch schon ewig verfolgt. Vor allem Anzuchtprojekte mag ich immer sehr.
  • Canes Pflanzenwelt – ebenfalls ein Querbeet-Blog mit einem kleinen Schwerpunkt auf Garten.

 

Nun …
Das war es auch schon. Ich bedanke mich für die Blogparade, falls noch Fragen sind – die Kommentarfunktion steht jedermann offen 😉

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8 Kommentare

  1. Hey Katharina,

    vielen Dank fürs Mitmachen. Ich freue mich sehr. 🙂

    Ich finde diese „Ein-Satz-Kommentare“ auch klasse. Es reicht einfach eine kleine Bestätigung, dass man den Beitrag gelesen hat, wie du schon sagst, auf den hinterlassenen Kommentar reagiert. Leider wird das aber nicht so gerne gesehen und deswegen nicht gemacht. Hatte das Thema schon öfters auf den Tisch. Ich hab vor noch ein Zwischenfazit zu schreiben, dann spreche ich das noch mal an. 🙂

    Ich wünsche dir einen tollen Freitag. <3

    Ganz lieben Gruß
    Steffi
    http://www.angeltearz-liest.de

    1. Author

      Hallo Steffi,

      da bin ich aber gespannt auf das Zwischenfazit – kann mir nicht vorstellen, wieso das nicht so gerne gesehen ist (von wem? – die Bloginhaber, die nicht selbst die meisten Kommentare auf ihrem Blog haben wollen? ^^), aber vielleicht bin ich da ja zu weitab vom Zentrum des Bloggerlebens, als das ich das mitbekommen habe. Ich kenne es nur von meiner Warte aus 🙂

      Viele Grüße,
      D.

  2. Die Sache mit den unbeantworteten Kommentaren stört mich auch immens. Auf Blogs, auf denen so gar keine Rückmeldung kommt, kommentiere ich inzwischen auch nicht mehr, weil ich das unhöflich finde. Die Leute nehmen sich Zeit, deinen Beitrag zu lesen und zu kommentieren, da kann man sich ruhig die Zeit nehmen, zu antworten.

    Ich hab mich früher auch super viel durch Blogrolls geklickt, um meinen Bloghorizont zu erweitern, aber Blogrolls sind ja auch irgendwie nicht mehr so hip (was mich daran erinnert, das ich meine irgendwann auch mal zu Ende machen müsste). Immerhin gibt es jetzt immer öfter diese Linksammlungsposts, die lese ich immer gerne, damit ich nicht nur immer diesselben 8 Blogs lese, die ich immer lese.

    1. Author

      Die Leute nehmen sich Zeit, deinen Beitrag zu lesen und zu kommentieren, da kann man sich ruhig die Zeit nehmen, zu antworten.

      Genau das ist es. Die Bloggerwelt ist schon ein bisschen Geben und Nehmen, aber viele wollen nur Nehmen. Aber um etwas zu bekommen (= Kommentare), muss man eben auch etwas geben. Das können einerseits Kommentare bei anderen Blogs sein, aber auch andererseits ein wenig Einsatz gegenüber dem Leser. Eine Farce wird es dann, wenn sich diejenigen Leute ernsthaft beschweren, dass sie keine Kommentare bekommen (ich jammer‘ auch gerne herum, aber ich bin mir durchaus bewusst, dass ich blogfaul in jeder Hinsicht bin, um das ernsthaft zu fordern). Daher DANKE für deinen Gegenbesuch und Kommentar!

      Linksammlungs-Posts lese ich auch sehr gerne, aber auch durch Blogrolls klicke ich mich, wenn mich ein Name anspricht oder neugierig macht.

  3. Tatsache, ich bin auch immer bisschen bepisst, wenn auf meine Kommentare nicht geantwortet wird, aber auf die „Schöne Bilder“ munter sich bedankt wird. Aber wie konnte ich es wagen, eine Frage zu stellen.

    1. Author

      Vielleicht lässt sich die Frage ja einfach nicht beantworten, weil der Beitrag nur die 100ste Variation eines Beitrags ist, der auf Blog X und Blog Y erfolgreich gewesen ist und man sich eigentlich gar nicht mit dem Thema beschäftigt hat.

  4. Hey Katharina,

    Wenn ich zu einem Kommentar auf meinem Blog nur danke schreiben kann, lass ich das meist lieber. Ich mache lieber einen Gegenbesuch und schaue dann, ob ich einen interessanten Beitrag finde, zu dem ich einen Kommentar hinterlassen kann. Ich hoffe, dass ich nicht vergessen habe auf einen Kommentar zu reagieren, aber ganz ausschließen kann ich das nicht.
    An sich finde ich aber, dass du recht hast. Wenn gar keine Reaktion auf einen Kommentar kommt, dann ist das irgendwie blöd.

    LG, Moni

    1. Author

      Hallo Moni,

      das ist auch eine Möglichkeit, mit dem Gegenbesuch, die ich auch sehr gerne praktiziere und so schon so manchen interessanten Blog gefunden habe – meiner Erfahrung nach, kann man meist aber auch etwas weiterführenderes als „Danke“ schreiben, da die meisten Kommentare sich doch auf den Beitrag beziehen. Von den seltsamen Spamkommentaren in Spanisch einmal abgesehen 😀

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